TheaterMacht Leipzig fasziniert spielend am 13. und 14. Mai 2006
Die 2. Leipziger Theatertage im Rahmen von TheaterMacht Leipzig wollen kommunizieren, vernetzen und Akzente setzen! Unter dem Motto „Mosaikwelten 06“ werden am 13. /14. Mai 15 Leipziger Theater - von der Freien Szene über Kabaretts bis hin zu Oper und Schauspiel Leipzig - ihre Türen öffnen. Dazu kommen studentische Theatergruppen, die nun auch die großen Bühnen als Plattform nutzen können. Ein Blick hinter die Kulissen, Publikumsgespräche, musikalische Darbietungen, Lesungen, öffentliche Proben und vieles mehr werden das Programm abrunden. Karten zu den jeweiligen Veranstaltungen erhalten Sie an den entsprechenden Theatern. Im Rahmen einer Spendenaktion gibt es das zusätzliche Angebot der TheaterMacht Card, welche einen Rabatt bis zu 70 % (!) auf Vorstellungen und Aufführungen gewährt. Die Ermäßigungen gestalten sich nach den jeweiligen Möglichkeiten der einzelnen Theatern. Der Besuch von mehreren Veranstaltungen lohnt sich also doppelt: zum einen hat man Geld gespart und zum anderen kommt der Erlös aus dem Verkauf der TheaterMacht Card vollständig einem karitativen Zweck zu Gute – dem Kinder- und Jugendnotdienst in Grünau.
Mosaikwelten 06
Motto – Mosaikwelten 06
„Theaterpassagen 05“ bilden sozusagen eine Grundlage für die Theatertage 2006, welche sich nun in erweitertem Rahmen präsentieren sollen. Unter dem Motto „Mosaikwelten 06“ werden sich erneut Künstler zusammenfinden, um am
13. und 14. Mai 2006 dem interessierten Leipziger Publikum die verschiedensten Darbietungen vorzuführen. Die Theatertage in den Mai vorzuverlegen erscheint aus gegebenem Anlass sehr sinnvoll, da sich Leipzig hauptsächlich im Sommer ganz im Zeichen der Fussball-Weltmeisterschaft befindet und es neue kulturelle Projekte dagegen oft schwer haben Aufmerksamkeit zu erregen. Das Motto betrachtet letztlich die Theaterlandschaft metaphorisch als eine Gesamtheit, als einen einheitlichen Bestandteil der Stadt, welcher, ähnlich einem Mosaik, zusammengesetzt ein charakteristisches Motiv ergibt. Dabei soll jedoch dem einzelnen Steinchen bzw. Theater nicht die künstlerische Individualität abgesprochen werden, sondern erst durch ein gemeinsames Miteinander besonders hervorgehoben werden und zur Geltung kommen. In erster Linie soll in diesem Jahr die Buntheit und somit Verschiedenheit innerhalb eines Mosaiks betont werden, da sich zu den künstlerischen Betrieben der freien Szene und den Stadttheatern auch noch studentische Theatergruppen finden. Folglich soll sich die heterogene Theaterlandschaft in all ihren Facetten gemeinsam an einem Tag präsentieren, um dem Publikum den Zugang in unterschiedliche Perspektiven und Sichtweisen, also „Welten“, zu gewähren.
Am 08. Dezember 2005 fand in Vorbereitung auf die „Mosaikwelten 06“ ein gemeinsames Gespräch zwischen dem Organisationsteam und den Vertretern der teilnehmenden Theater (meist aus der Dramaturgie bzw. Öffentlichkeitsarbeit) im Haus Steinstraße statt. Nicht nur, dass hier die Zusammenarbeit wortwörtlich in die Praxis umgesetzt wurde, sondern innerhalb kürzester Zeit entstanden fruchtbare Impulse, welche zugleich neue Ideen zur Durchführung von „Mosaikwelten 06“ brachten. So entstand unter anderem die Idee der TheaterMacht Card, welche
für 2 € erworben werden kann und einen zusätzlichen Rabatt auf Vorstellungen und Aufführungen der teilnehmenden Theater gewährt. Der vollständige Erlös aus dem Verkauf der TheaterMacht Card kommt einem karitativen Zweck zu Gute, dem Kinder- und Jugendnotdienst in Grünau.
Studenten als Zielgruppe – studentische Theatergruppen
Die Intention, nämlich die Förderung des Dialoges zwischen den Theatern und der direkte Kontakt zum Publikum, bleibt als Leitfaden bestehen, jedoch gibt es konzeptionelle Erweiterungen, besonders im Hinblick auf die Zielgruppen. Selbstverständlich soll ein breites Publikum begeistert werden und einen unmittelbaren Zugang zum Theater finden, dennoch liegt das Hauptaugenmerk auf Studenten, welche die Theatertage nicht nur als Zuschauer, sondern als aktive Teilnehmer mitgestalten sollen. Ziel ist es, eine stärkere Vernetzung zwischen festen Häusern und studentischen Theaterprojekten voranzutreiben. Dabei soll sich eine enge Gemeinschaftsarbeit herausbilden, die sich unter anderem in der Bereitstellung von Aufführungsorten zeigt. Für freie Gruppen ist es besonders schwer, ihre Projekte professionell darbieten zu können, da ein fester Raum mit notwendiger technischer Ausstattung oftmals nicht vorhanden ist. An dieser Stelle will die Konzeption der Theatertage eine vermittelnde Funktion einnehmen, um den Kontakt zwischen den Studenten und den Theatermachern an etablierten Häusern herzustellen, sofern dieser nicht schon vorhanden ist.
Die Theatertage sollen selbst als ein Podium verstanden werden, wo sich anhand derartiger Schnittstellen professionelle Theatermacher unter anderem mit Amateur-/ und Laiengruppen austauschen und auseinandersetzen können.
weitere Programmneuheiten
Neben den studentischen Theatergruppen werden sowohl die Connewitzer Cammerspiele als auch die Theaterbaustelle und die Kammerbühne das Programm der Theatertage erweitern, damit die Vielseitigkeit und Abwechslung des diesjährigen Programms noch weiter ausgebaut werden kann. Erstmalig wird sich an den 2. Leipziger Theatertagen auch die Oper Leipzig beteiligen. Diese Ausweitung soll noch mehr auf das weite Spektrum der Leipziger Theaterlandschaft hinweisen. Dies betont nochmals die von „TheaterMacht Leipzig“ angestrebte Kooperation zwischen den unterschiedlich strukturierten Theatern, die erst durch diese Zusammenarbeit auch das ganze Potenzial demonstrieren können.
Die einzelnen Programmpunkte sollen, ebenso wie 2005, zuschauernahe Formate bieten und abwechslungsreich gestaltet sein, d.h. Hausführungen, Publikumsgespräche, musikalische Darbietungen u.s.w. sollen das Interesse des Publikums wecken. Die „Mosaikwelten 06“ wollen im Mai 2006, genau wie im letzten Jahr, dem Zuschauer ein breites und künstlerisch anspruchsvolles Programm präsentieren. Insbesondere liegt das Hauptaugenmerk auf der Verschiedenheit der einzelnen Darbietungen, so dass vor allem die unterschiedlichen Strukturen der Theaterszene erkennbar sind.









